Der weisse Schäferhund
Eine Rasse stellt sich vor
Geschichte:
In den 30-er Jahren wurde der Weisse Schäferhund in Europa verboten, da er nicht dem Standard des
Deutschen Schäferhundes entsprach. Anfangs der 70-er Jahre wurden die ersten Tiere in die Schweiz
zurück importiert. Der amerikanische Rüde „Lobo“, kann als Stammvater der Rasse in der Schweiz
angesehen werden. Aus Verbindungen mit diesem in der Schweiz registrierten Rüden sowie weiteren
Importhunden aus den USA und Kanada wurden die Weissen Schäferhunde allmählich über ganz Europa
verbreitet, wo sie heute, über Generationen rein gezüchtet, in grosser Zahl leben. 2002 wurde der
Weisse Schweizer Schäferhund von der FCI als eigenständige Rasse anerkannt.
Verwendungszweck und Charakter:
Familen-, Begleit-, Arbeits-, Schutz- und Sporthund.
Der weisse Schäferhund ist ein echter Allrounder, seine Intelligenz und Einsatzfreude ermöglicht es ihm,
alle an ihn gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Die Liebe zu seinem Herrn, verbunden mit einer
fast rührenden Kinderliebe, machen ihn zum idealen Familienhund.
Seine hervorstechendsten Eigenschaften sind Nervenfestigkeit, Aufmerksamkeit, Führigkeit und
Wachsamkeit sowie Treue.
Der Weisse Schäferhund zeichnet sich durch viel Herz, Temperament und Persönlichkeit aus.
Aussehen:
Der weisse Schäferhund erweckt den Eindruck eines kräftigen, lebhaften, gut proportionierten Tieres.
Auszug aus dem Rassestandard:
Kräftiger, gut bemuskelter, mittelgrosser, stehohriger, stockhaariger oder langstockhaariger weisser
Schäferhund von gestrecktem Format, mittelschwerem Knochenbau und eleganten, harmonischen
Körperumrissen.
Widerristhöhe: Rüden 60-66 cm - Hündinnen 55-61 cm
Gewicht: Rüden ca. 30 - 40 kg - Hündinnen ca. 25 bis 35 kg